http://mirjamsoegner.com Mirjam Sögner, choreographer

MIRJAM SÖGNER

RAYS - a performative encounter with radiation 

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RAYS widmet sich der elektrifizierten Luft, der latenten Nervosität, die zunehmend unser Dasein durchdringt. Das Stück möchte erfahrbar machen was sich sonst unseren Sinnen entzieht: WiFi-Signale, die elektromagnetischen Felder unserer Smartphones, die Strahlungen von Computern und Netzteilen.

Als Hybrid zwischen Schamanin und Cyborg leiht Mirjam Sögner ihren Körper diesen immateriellen Existenzen, die unser modernes Zusammenleben maßgeblich bestimmen. Nicht mit elektronischen Gerätschaften sondern mit ihrem organischen Material zielt sie darauf ab diese allgegenwärtigen Signale aufzuspüren, zu empfangen, zu verstärken. Die Grenzen zwischen Sender und Empfänger verwischen. Sie wird Vibration. Vibration wird Körper. Energie wird fest. Kann sich ein Körper auflösen?

RAYS ist eine körperliche Antwort auf die grundsätzliche Frage, welche Relevanz unsere physische Existenz besitzt – angesichts einer Realität, die sich zunehmend in digitale Welten verlagert. RAYS ist aber auch ein mitreißendes, audiovisuelles Erlebnis und eine Hommage an das scheinbare Nichts Zwischen fester Materie.

 


RAYS is an immersive experience, dedicated to the latent nervousness that increasingly permeates our existence. It wants to make perceivable what usually slips our senses: Wifi signals, the electro-magnetic fields of your smart phones, computers and power supply systems…

Somewhere between a Shaman and a Cyborg Mirjam Sögner lends her body to these immaterial existences, that define the very core of our contemporary being.

Without any other device than her organic material she aims to receive, detect, synchronise with and amplify these omnipresent signals. She becomes vibration. Vibration becomes body. Energy becomes solid. The difference between emitter and receiver is increasingly getting unclear.Will the body dissolve?

RAYS is a bodily response to the nagging and fundamental question what relevance our physical being still holds given a reality that is shifting into digital realms. It is also a concert and a homage to the apparent nothingness between solid matter. 



PREMIERE // 20 + 21. März 2018, brut Wien, Imagetanz 

CHOREOGRAPHIE / PERFORMANCE // Mirjam Sögner

BÜHNE / LICHT // Eva G. Alonso

KOMPOSITION / SOUNDDESIGN / LIVE-PERFORMANCE // Jonathan Reiter

MOVEMENT RESEARCH // Angela Schubot

KOSTÜM // Jana Wieland 

SPRECHCOACHING // Renae Shadler 

 

Eine Koproduktion von Mirjam Sögner mit imagetanz / brut Wien. Gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien und das Bundeskanzleramt Wien. Unterstützt von Tanzfabrik Berlin.


Presse:

Kurier

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Fotos - Kjartan Manvelyan 

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